15 – Wellington

  1. April:

Am Tag darauf drehe ich eine kurze Runde durch das Stadtzentrum von Wellington und schaue mich um, ob ich vielleicht ein anderes Hostel finde. Ich entscheide mich aber im jetzigen zu bleiben. Nur diesmal nehme ich ein Vier-Personen-Zimmer, das gerade mal vier Dollar mehr kostet. Danach gehe ich nochmal durch die Stadt. Diesmal habe ich etwas mehr Zeit. Ich schaue beim Postzentrum vorbei, aber das hat zu, weil Feiertag ist. Also laufe ich etwas die Promenade am Wasser entlang und gehe danach ins Museum, das umsonst ist. Dort verbringe ich ein paar Stunden. Von dort geht es weiter, nochmal durch das Zentrum, wo inzwischen ein paar Läden aufhaben. Ich schaue mich nach einem Tagerucksack für Australien um, kann mich aber mal wieder nicht entscheiden und komme dann ohne neue Errungenschaft ins Hostel zurück. Abends kaufe ich noch im Supermarkt gegenüber ein und mache mir etwas zu Essen bevor es ins Bett geht. 2. April:

Bevor ich am nächsten Tag mein Zimmer räume, mache ich nochmal einen kleinen Spaziergang durch Wellington. Zuerst zum Postcenter, aber mein Paket ist noch nicht da, dann weiter zum Cable Car. Das fährt hoch zu den Botanischen Gärten, mir fehlt allerdings die Zeit, weil ich wieder zurück zum Hostel muss. Dort wird noch schnell gefrühstückt bevor ich mein Gepäck in einem der Spints einschließe. Bevor ich Wellington verlasse möchte ich nochmal ins Museum, da dort gerade eine Ausstellung über Videospiele von damals bis heute ist. Das ganze kostet zwar 15 Dollar, aber das leiste ich mir mal. In den nächsten zwei Stunden kämpfe ich mich von Space Invaders über Pacman bis zu iPhone Spielen durch. Allerdings verbringe ich die meiste Zeit vor den alten Spieleautomaten und schaue mir das modernere Zeug nur mal kurz an. Nach den zwei Stunden halte ich es allerdings nicht mehr länger aus und ich muss auch so langsam zum Flughafen meinen Mietwagen abholen. Also zurück zum Hostel meinen Rucksack abholen. Vom Bahnhof, der gegenüber liegt, nehme ich den Airport Shuttle Bus. Dort angekommen suche ich vergebens nach dem Schalter meines Mietunternehmens. Auf Nachfrage bei den anderen Unternehmen stellt sich heraus, dass sie keine Zweigstelle am Flughafen haben. Ich rufe also dort an und hänge erstmal eine Zeit lang in der Warteschleife, komme dann irgendwann zur Zentrale durch und werde dann an die lokale Zweigstelle weitergeleitet, die Jemanden schickt, der mich abholt. Nochmal gutgegangen! Zehn Minuten später werde ich von einem grün-lilanem Van aufgegabelt und mit einem “Wie war Dein Flug?” begrüßt. Ich erkläre ihm, dass ich nicht geflogen bin, sondern nur zum Flughafen gefahren bin, weil man auf der Homepage nur Auckland Flughafen als Startpunkt auswählen konnte. Die Zweigstelle war dann aber nochmal zehn Minuten vom Flughafen entfernt. Ich fülle den ganzen Papierkram aus und verlasse dann eine halbe Stunde bevor sie schließen den Hof mit meinem guten alten Nissan Sunny. Ich bin erstmal super froh, dass ich doch die Versicherung nehmen musste, da ich mich wieder wie ein Fahranfänger fühle. Ich sitze auf der falschen Seite des Autos, fahre links und dann auch noch mit einem Automatikwagen! Am Abend fahre ich noch aus Wellington raus und halte in der nächsten Stadt für einen Stopp über Nacht an.

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