02 – Noosa

14. April:

In Noosa machen wir uns am Morgen erstmal auf den Weg zu einem Markt. Wir kaufen ein bisschen ein und gönnen uns ein Eis beziehungsweise einen Crèpe und schauen danach noch dem Footballspiel von ein paar Kindern zu. Wir erfahren, dass es noch einen zweiten Markt am Hafen gibt und fahren auch noch dort vorbei. Während es beim ersten hauptsächlich um Lebensmittel ging, gab es beim zweiten überwiegend Schmuck und Kleidung zu kaufen. Am Hafen entdecken wir auch ein Plakat, das für eine Bootsfahrt bei Sonnenuntergang wirbt. Wir entscheiden uns noch etwas die Sonne am Strand zu genießen und am Abend zurückzukommen. Um viertel vor fünf kommen wir dann gerade noch rechtzeitig zu unserer Bootstour an. Mit uns an Board sind hauptsächlich Rentner oder Pärchen, trotzdem ist es ganz nett den Sonnenuntergang auf einem nahegelegenen See zu verfolgen. Als wir zurück kommen gibt es zum Abendessen nochmal ein kleines Sandwich und danach auch schon wieder auf Parkplatzsuche für die Nacht.

15. April:

Für den zweiten Tag in Noosa haben wir uns einen kleine Wanderung durch den National Park vorgenommen, daher geht es erstmal zum Sunshine Strand, wo der Weg anfängt. Von hier laufen wir bis zum Hauptstrand. Es ist zwar nicht so weit, aber da wir barfuß unterwegs sind brauchen wir etwas länger und kommen nach etwa drei Stunden an. Am Hauptstrand liegen wir dann noch etwas faul in der Sonne und schauen bei ein paar Surfshops in Strandnähe vorbei. Damit wir die nächsten Tage etwas zu tun haben, melden wir uns noch bei einer Surfschule für einen dreitägigen Surfkurs an bevor wir zurück zum Auto laufen. Auf dem Weg dorthin machen wir noch einen Termin bei einer Autowerkstatt für einen Ölwechsel und Rund-um-Check. Dieses Mal schlafen wir wieder auf dem Parkplatz vom ersten Tag in der Nähe vom Sunshine Strand.

16. April:

Für diesen Tag haben wir uns zum ersten Mal im Urlaub den Wecker gestellt. Wir wachen allerdings schon davor auf und machen uns, um nicht zu spät zu kommen, schonmal auf den Weg zum Hauptstrand, wo sich die Surfschule trifft. Dort frühstücken wir und warten bis die Surftrainer eintreffen. Von neun bis elf geht unser Kurs und wir stehen schon in der ersten Stunde unsere ersten Mini-Wellen auf langen Schaumstoffboards. Nach dem Surfkurs laufen wir zum Supermarkt und schauen auf dem Rückweg noch im Reisebüro wegen der Fraser Island Tour vorbei. Da wir uns nicht sofort entscheiden können, wollen wir am nächsten Tag Bescheid sagen. Wir genießen mal wieder die Sonne am Strand, bis Wolken aufziehen und es kalt wird und fahren dann zur Bücherei, um unsere Geräte zu laden und das freie WLAN zu nutzen. Um sechs Uhr werden wir aus der Bücherei geworfen. Wir stellen unser Auto diesmal wieder in der Nähe vom Hafen ab und kochen dort.

17. April:

Der Tag begint wie der vorherige. Wir fahren morgens wieder an den Strand, frühstücken dort und werfen uns dann in die Wellen. Diesmal mit etwas kürzeren Brettern. Mittags steht der Termin in der Autowerkstatt an. Während unser Auto untersucht wird, buchen wir unsere Fraser Island und Whitsundays Touren und verbringen die restliche Zeit am Strand. Zurück in der Werkstatt bekommen wir ein paar verschlissene Teile aufgezählt, die zum Glück alle nicht so viel kosten und wir machen einen Termin in zwei Tagen aus, damit wir das auch erledigt hätten. Nach der Werkstatt geht es erneut in die Bücherei und danach wieder zum Kochen auf unseren Parkplatz in Tewantin, in der Nähe vom Hafen.

18. April:

Zum letzten Mal geht es heute an den Strand zum Surfen. Patrick und ich wollen es aber nicht dabei belassen, sondern noch etwas öfter in Australien surfen üben, daher gehen wir nach dem Kurs mit einem der Trainer mit, der gebrauchte Boards verkauft. Wir holen uns zwei Fiberglasbretter, die nochmal kürzer sind, als die, die wir im Kurs hatten. Dazu zwei Taschen und ein Trägersystem für unser Autodach. Bevor wir uns aber damit in die Wellen stürzen können müssen wir noch ein paar Schäden vorne und hinten ausbessern. Dafür gibt uns Grant auch gleich ein Reparaturkit mit. Um die Fiberglaspaste auf die kaputten Stellen zu schmieren brauchen wir aber noch ein Stück Holz oder ähnliches und daher wird erstmal eine Packung Eis gekauft. Danach geht es mal wieder in die Bücherei bevor wir kochen und schlafen gehen.

19. April:

Am letzten Tag in Noosa geht es früh raus, da wir schon um acht in der Werkstatt sein müssen. Während unser Auto repariert wird, kümmern wir uns draußen auf einer Bank um unsere Surfboards. Wir müssen einiges an Fiberglass wieder abschleifen, da die Paste in der Sonne schneller trocknet, als wir dachten. Um elf Uhr sind dann sowohl die Bretter, als auch unser Auto fertig und wir machen uns auf den Weg nach Rainbow Beach für die Besprechung unserer Fraser Island Tour. Wir sind allerdings etwas früh dran, weswegen wir erstmal etwas essen und unten um Strand duschen gehen. Zurück im “Dingo Backpackers” Hostel werden wir in unsere Gruppen eingesteilt und müssen uns ein paar Videos zur Sicherheit auf der Insel und zu den Jeeps, die wir selber fahren dürfen, anschauen. Danach wäre noch etwas Zeit um die Gruppe schonmal kennenzulernen, da die meisten aber auch schon wieder weg sind, machen wir uns auch auf den Weg und suchen uns ein Platz zum Kochen und danach eine Seitenstraße zum Schlafen.

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