06 – Arilie – Cairns

2. Mai:

Nach der ganzen Feierei gibt es am nächsten Morgen erst um 11 Uhr Frühstück. Wir fahren danach zum Mt. Rooper und laufen zu einem Aussichtspunkt über die Whitsundays. Nach 30 Minuten erreichen wir den Aussichtspunkt, allerdings ist die Sicht durch recht viele Bäume beschränkt. Nach einer weiteren halben Stunde sitzen wir dann auch schon wieder im Auto, holen uns in Airlie Beach noch ein Eis und fahren dann weiter in Richtung Townsville. Dort kaufen wir ein, kochen uns suchen uns einen Schlafplatz, wo wir noch einen Film anschauen.

3. Mai:

Morgens geht es früh raus, da wir einiges vorhatten. Wir fahren wieder aus Townsville raus um uns beim Infocenter über Magnetic Island zu informieren. Wir entschließen uns dann aber doch das Geld für die Fähre nach Magnetic Island zu sparen, da es für eine Tagestour wohl einfach wieder eine weitere Insel wäre, und das Geld lieber für das Aquarium in Townsville, das weltweit größte Korallen Riff Aquarium, auszugeben. Dort hören wir uns einen Vortrag über Haie an und besuchen das Schildkröten Krankenhaus. Danach laufen wir noch ein bisschen durch das Stadtzentrum und lassen uns mal wieder in der Bücherei nieder. Bevor es dunkel wird laufen wir dann noch etwas an der Promenade und schauen auf dem Rückweg bei einem Nachtmarkt vorbei. Etwas außerhalb von Townsville übernachten wir dann in Rollingstone auf einem kostenlosen Campingplatz.

4. Mai:

Morgens geht es abermals früh raus. Nach dem Frühstück halten wir bei den Tyto Sumpfgebieten, die aber doch nicht so interessant waren, wie sie angepriesen wurden. Danach geht es 50 Kilometer Inland zu den Wallaman Falls, dem höchsten einstufigen Wasserfall in Australien. Wir schauen uns das Ganze einmal von einer Aussichtsplattform oben beim Parkplatt an und laufen dann noch zum Fuß des Wasserfalls und schauen uns an wie das Wasser 268 Meter in die Tiefe fällt. Als wir zurück beim Auto sind machen wir uns auf den Weg nach Mission Beach. Wir laufen etwas durch den kleinen Ort und über den Strand, wo ich versuche eine Kokosnuss zu knacken und es nach gefühlten Stunden auch schaffe. Danach kochen wir und finden einen Schlafplatz in einer Nebenstraße in einem Neubaugebiet, wo wir vor dem Einschlafen noch einen Film anschauen.

5. Mai:

Als wir morgens aufwachen beobachten uns schon ein paar Bewohner. In der Nähe von unserem Auto stehen drei kleine Kängurus auf dem Feld. Wir räumen unser Auto um und fahren ins Zentrum, wo es gerade inen Markt gibt. Ich kaufe mir ein paar Maracujas, da die hier richtig günstig sind und wir gönnen uns einen Donut. Danach frühstücken wir und informieren wir uns beim Infocenter. Ich kaufe mir dort ein paar Rambutans, Litschi-ähnliche Früchte. Danach geht es ein bisschen außerhalb von Mission Beach wieder auf einen kleinen Berg zu einem Aussichtspunkt. Als wir wieder unten beim Auto ankommen, gehe ich nochmal an den Strand und sammeln drei Kokosnüsse für die nächsten Wochen bevor wir zum Paronella Park aufbrechen. Auf dem Weg dorthin halten wir im kleinen Ort Silkwood, wo wir uns auf einem kirchlichen Fest ein paar Pommes holen. Gegen vier Uhr kommen wir dann im Paronella Park an und essen unser Curry vom Vortag, bevor wir uns auf die Nachttour machen. Der Paronella Park ist das Überbleibsel des Traums von Spanier Joséf Paronella, der Anfang des 20. Jahrhunderts hier ein Schloss auf Beton mitten im Regenwald Australiens gebaut hat. Die Nachttour ist sehenswert, da einige Teile des Schlosses, wie schon damals von Joséf Paronella, beleuchtet sind.

6. Mai:

Am nächsten morgen nehmen wir dann nochmal an der Tagetour teil, da diese sich von der Nachttour unterscheidet. Danach frühstücken wir und nutzen das WLAN noch ein bisschen. Wir versuchen endlich unsere Autoversicherung abzuschließen, aber schaffen es nicht rechtzeitig. Um 14 Uhr geht es dann recht spät weiter. Vor uns liegen noch die ganzen Atherton Tablelands. Der erste Stopp ist beim Mamu Boardwalk. Ein Weg der auf Stelzen unten den Baumkronen des Regenwaldes durchführt. Da wir dann aber feststellen, das er einiges kostet fahren wir weiter. Auf dem Weg kommen wir am North Johnston River Lookout vorbei. Zum Aussichtpunkt laufen wir zum ersten Mal nach unten. Von hier hat man dann einen Ausblick über die Flussschleife des North Johnston River. Danach fahren wir weiter zum Wasserfall Rundkurs, wo wir auf dem Weg bei drei Wasserfällen halten und danach zum Crater Lake, einem See umgeben von Regenwald. Wir entscheiden uns danach doch nicht in den Atherthon Tablelands zu übernachten, sondern nach Sonnenuntergang noch bis nach Cairns weiterzufahren, wo wir nach einer Stunde auf einer Raststätte 30 Kilometer vor Cairns ankommen.

7. Mai:

Morgens geht es erstmal zum nächsten Supermarkt einkaufen, bevor wir frühstücken können. Danach geht es shoppen im Outlet, wo wir allerdings nicht viel finden. Um Eins geht es dann weiter zum Infocenter im Zentrum, wo wir uns über die Schnorcheltouren informieren. Wir erwartet ist das Schnorchelwetter allerdings nicht besser als auf den Whitsundays (Sichtweite unter 10 Meter) und da auch in den nächsten Tagen keine Besserung in Sicht ist, lassen wir das Schnorcheln bleiben. Stattdessen schauen wir Mal wieder bei der Art Gallery vorbei, die aber nicht so gut ist, und laufen auf einen Berg um einen Überblick über die Stadt zu erhalten. Da es recht regnerisch aussieht nehmen wir aber nur die kurze Route. Mit dem Auto geht es dann zurück und wir parken an der Promenade von wo wir Richtung Zentrum laufen. Um 17:30 Uhr nehmen wir an einer öffentlichen Zumbastunde im Regen teil. Auch wenn man sich total zum Affen macht, hat es riesig Spaß gemacht (vielleicht auch gerade deswegen). Nach der Zumbastunde schauen wir noch bei den Nachtmärkten vorbei, wo wir uns eine Hängematte kaufen und fahren dann aus Cairns raus um bei der nächsten Rest Area zu übernachten.

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