05 – Rockhampton bis Mackay

27. April:

Nach dem Frühstück geht es, wie fast immer in einer neuen Stadt, zur Visitor Information. Dort werden uns der Zoo und die Art Gallery empfohlen. Der Zoo ist nicht sehr groß, hat aber so ziemlich alle Tiere, die man in Australien erwartet und ist dafür auch noch kostenlos. Nachdem wir uns alles gemütlich im Zoo angeschaut haben, fahren wir ins Stadtzentrum und laufen von dort bis zur Art Gallery. Die ist auch recht klein und es gibt für mich nur eine interessante Ausstellung, deshalb geht es auch recht bald zum Auto zurück. Rockhampton ist irgendwie nicht so interessant und für einen Samstag ist auch recht wenig los. Bis Mackay fahren wir fünf Stunden. Das Infocenter hat schon geschlossen, deshalb kochen wir nur noch und schauen zwei Filme im Auto bevor wir schlafen gehen.

28. April:

Gleich nachdem wir aufgestanden sind geht es ins Infocenter. Da Sonntag ist wollten wir uns irgendeinen Markt anschauen. In Mackay gibt es keinen, dafür soll es in Seaforth knapp 50 Kilometer nördlich von Mackay einen guten geben. Die Fahrt dorthin war allerdings umsonst. Uns erwarten etwa 10 Stände. Wir kaufen uns einen Bananenkuchen zum Frühstück und nehmen uns jeder eine Drachenfrucht mit. Zurück in Mackay wird erstmal eingekauft und etwas Richtiges gegessen. Danach fahren wir weiter zur Blue Water Lagoon, einem kostenlosen Schwimmbad, und genießen das gute Wetter. Als wir genug vom Wasser haben, wollen wir zur Kunstgalerie, die allerdings zu hat, daher entschließen wir uns dazu einen Teil des Blue Water Trails durch Mackay zu machen. Als wir nach zwei Stunden wieder beim Auto sind, machen wir uns an einem der öffentlichen Grills Burger zum Abendessen und suchen uns danach einen Schlafplatz.

29. April:

Am nächsten Tag wollen wir uns das Pioneer Valley anschauen, das sich westlich von Mackay befindet. Erster Stopp ist das “Wheel of Fire”. Um dorthin zu kommen müssen wir mit unserem Auto über ein paar Schotterstraßen und ein paar kleine Flussläufe durchqueren. Danach ist noch eine Stunden wandern angesagt. Uns erwartet ein Wasserfall, der unten in einem natürlichen Pool endet. Wir turnen ein bisschen auf den Felsen herum und schaffen es dann auch irgendwann noch ins kalte Wasser, bevor wir uns auf den Rückweg machen. Danach geht es weiter zum “Broken River”. Wir machen einen der Walks durch den Regenwald und warten danach auf ein paar Platypusse am Fluss. Auf dem Rückweg stoppen wir noch beim “Sky Window” einem Aussichtspunkt auf das Pioneer Valley, machen ein paar Fotos und fahren dann weiter nach Airlie Beach. Ich werde auf dem Weg noch von der Polizei angehalten, weil ich 10 km/h zu schnell gefahren bin, bekomme aber zum Glück nur eine Verwarnung. Wahrscheinlich, weil ich fremd bin. Um Sieben kommen wir dann auf dem großen Parkplatz von Airlie Beach an, wo wir eine Steckdose finden und bis Elf meinen Laptop laden. Danach laufen wir noch durch das Örtchen, allerdings ist heute Nacht nicht viel los, daher begeben wir uns zurück zum Auto und suchen uns einen Schlafplatz, der nicht gerade mitten im Zentrum liegt.

30. April:

Wir haben einen ganz netten Parkplatz gefunden und schlafen daher bis halb Zehn durch. Danach geht es wieder zum Parkplatz im Zentrum, wo wir beim Frühstück zwei Hannoveraner und ein Mädchen aus Grenzach kennenlernen. Nach dem Frühstück spricht uns dann Giuseppe an. Er verschrottet seinen Ford Falcon und verschenkt daher sein Zeugs. Wir nehmen ihm ein fürs Autoangefertigtes Holzgestell und eine Federkernmatratze ab und holen ihn dafür vom Schrottplatz ab. Bis alles aus seinem Auto draußen und wieder in unserem Auto ist, ist auch der Tag auch schon wieder vorbei. Wir schauen noch einen Film und schlafen die erste Nacht auf unserer Errungenschaft.

1. Mai:

Morgens weckt uns wieder der Wecker auf. Wir frühstücken, machen uns Vesper und richten unser Zeug für die Ocean Rafting Tour zu den Whitsundays. Um 9:15 Uhr ist Treffpunkt und bis alle da sind und mit einem Neoprenanzug gegen die Quallen ausgestattet sind, ist es Zehn. Mit den Rafting-Booten fahren wir dann Richtung Insel. Je weiter wir raus kommen, desto höher werden die Wellen, die heute sowieso schon groß sind, und das Boot fängt an zu springen. Vor einer Insel machen wir dann halt um eine Stunde zu schnorcheln. Danach geht es weiter zum Hill Inlet. Wir legen an und laufen einen Hügel hoch, um die Aussicht zu genießen. Danach geht es wieder zurück zu den Booten und wir fahren an den Whitehaven Beach, einem der feinsten Sandstrände der Welt. Hier essen wir unser Vesper und ich lerne von ein paar Engländern, wie man Cricket spielt. Nach ein paar Stunden geht es dann auch wieder Richtung Airlie Beach. Kurz bevor wir zurück sind gibt es noch ein paar starke Kurven als Showeinlage. Zurück in Airlie Beach gehen Patrick und Ich noch zur Lagune wo wir dann Roos, die Holländerin von Fraser Island, treffen. Wir unterhalten uns noch ein bisschen und verabreden uns für den Abend. Wir parken daher unser Auto schon jetzt auf einen anderen, auch recht zentralen, Parkplatz um. Abends gehen wir gehen wir dann noch durch ein paar Bars und landen schlussendlich im Club “Mama Africa” bis wir um halb drei zum Auto zurückkehren.

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