23. April:
Bevor wir am nächsten Tag Rainbow Beach verlassen fahren wir noch zum Carlo Sandblow, einer kleinen Sanddüne. Wir nehmen unser Bodyboard mit um hier Sandsurfen auszuprobieren, aber müssen leider feststellen, dass unser Brett keine glatte Unterseite hat und deshalb absolut nicht rutscht. Ich bin ganz froh darüber, da es mir nicht so gut geht, weshalb auch Patrick fährt. Ziel für heute ist Bundaberg. Im nächsten Städtchen Maryborough stoppen wir um unnser Autoradio endlich Mp3-Player tauglich zu machen. Allerdings haben wir kein Werkzeug um das Radio auszubauen, daher holen wir uns einen FM-Transmitter damit wir auch mit unserem Radio unsere eigene Musik hören können. Nach etwa eineinhalb Stunden am Auto rumtüfteln geht es also endlich weiter. In Childers stoppen wir dann zum zweiten Mal. Wir kaufen ein und machen uns ein paar Sandwiches und fahren danach zur Bücherei um das freie Internet zu benutzen. Nach zwei Stunden sind so langsam die Akkus leer, daher fahren wir weiter bis nach Bundaberg und parken in der Nähe vom Infocenter.
24. April:
Als wir am nächsten Morgen aufwachen stehen jede Menge Autos um uns herum. Anscheinend parken hier auch alle Mitarbeiter vom Krankenhaus, das direkt um die Ecke ist. Wir frühstücken, laufen kurz durch Bundaberg und entschließen uns dann weiterzufahren, da Bundaberg nicht so interessant ist. Um halb zwei kommen wir dann in Agnes Water an. Agnes Water ist der nördlichste Ort, an dem man noch surfen kann, da im Norden das Great Barrier Reef, die Wellen bricht. Wir nehmen uns etwas Zeit für ein gutes Mittagessen und sitzen dann hauptsächlich noch faul rum. Wellen zum Surfen gibt es heute leider keine. Abends fahren wir dann zu einem Aussichtspunkt in Town of 1770 und schauen uns den Sonnenuntergang am Strand an, bevor wir uns in den Straßen einen Platz zum Schlafen suchen.
25. April:
Von Town of 1770 fahren wir morgens wieder das kurze Stück zurück nach Agnes Water zum Parkplatz am Strand um dort zu frühstücken. Die Wellen sehen leider immer noch so aus wie am Vortag, daher können wir wieder nicht surfen. Da heute auch Anzac-Day ist hat die Bücherei und einige Läden zu. Wir sitzen also wieder die meiste Zeit beim Parkplatz, treffen Rebecca aus Rainbow Beach wieder und unterhalten uns ein paar Stunden mit ihr. Um Eins gehen wir dann einkaufen um Mittagessen zu kochen und nutzen den Rest des Tages um unser Auto aufzuräumen. Kurz vor Sonnenuntergang machen wir noch den etwa ein Kilometer kurzen Discovery Trail, der zu einem Aussichtspunkt führt bevor wir dann zu einem offenen Campingplatz nebenan weiterfahren.
26. April:
Morgens frühstücken wir wieder am Parkplatz und treffen dort wieder Rebecca und Hendrik. Gegen Elf brechen wir dann zum Red Cliff Walk auf, der uns zwei Stunden lang an der Küste von Agnes Water entlang führt. Nach dem Walk nutzen wir nochmal den Strom und das freie WLAN in der Bücherei, wo wir Jana, die Kanadierin von Fraser Island, treffen. Nach zwei Stunden machen wir uns dann auf den Weg in Richtung Rockhampton. Nach 70 Kilometer fällt mir dann an der Tankstelle auf, dass mein Geldbeutel fehlt und als er auch nicht wieder auftaucht nachdem wir das ganze Auto ausräumt haben, fahren wir wieder nach Agnes Water zurück. Bei der Visitor Information erfahre ich dann, dass er gefunden wurde und an der Tankstelle in Agnes Water abgegeben wurde, dort werde ich dann zur Polizei weitergeleitet, die allerdings seit 20 Minuten zu hat und erst wieder in zwei Tagen nach dem Wochenende aufmacht. Da wir auf dem Weg ein Polizeiauto außerhalb von Agnes Water gesehen haben, fährt Patrick nochmal zurück und ich warte auf dem Rasen vor der Polizeistelle. Nach einiger Zeit hält eine Frau an und fragt, ob alles okay sei. Es stellt sich raus, dass sie aus irgendeinem Grund den Schlüssel hat und mir meinen Geldbeutel aushändigen kann. Nach etwa drei Stunden Geldbeutelsuche können wir dann doch noch beruhigt nach Rockhamptopn weiter fahren, wo wir um halb Acht ankommen. Nach dem Abendessen stellen wir uns wieder in eine Seitenstraße um zu schlafen.





