- April:
Mittags kommen wir nach vier Stunden Flug in Brisbane an. Noch gleich am Flughafen holen wir uns eine Simkarte von Vodafone. Danach rufen wir bei der Firma an, bei der unser Auto abgestellt ist und lassen uns abholen. Wir müssen erstmal einige Zeit warten, da wir einen Tag vor Ablauf der Parkzeit ankommen und wir uns ankündigen hätten müssen. Davon wussten wir leider nichts, aber wir haben Glück, da unser Auto ganz vorne steht. Das wird dann auch erstmal ganz genau von uns inspiziert und nach deutschen Maßstäben als “totale Schrottkiste” abgestempelt. Naja … man wird sich schon dran gewöhnen! Vom Langzeitparkplatz geht es dann weiter Richtung Stadtzentrum. Recht zentral liegt unser Hostel, das sogar einen Parkplatz hat. Genau einer ist noch frei und bis wir unser Schlachtschiff eingeparkt haben vergehen gefühlte Stunden. Danach wird erstmal aufgeräumt. Der ganze Scheiß, den wir als unnötig einstufen wird rausgeworfen, und alles neu geordnet. Bis wir fertig sind ist der Tag auch schon fast wieder vorbei. Wir gehen gegenüber im Supermarkt fürs Abendessen einkaufen, kochen und schlafen dann auch schon. Bis um Mitternacht auf einmal der Feueralarm losgeht. Erstmal mächtig verwirrt wo der Lärm herkommt mag keiner so wirklich aufstehen. Doch irgendwann realisieren wir doch, dass der Alarm nicht sofort wieder aufhört und bewegen unseren Hintern raus auf die Straße. Zehn Minuten später dürfen wir wieder in unsere Zimmer. Fehlalarm!
- April:
Am nächsten Morgen ist nach dem Frühstück erstmal Waschen angesagt. Meine Klamotten haben das auch wieder mal dringend nötig, da die letzte richtige Wäsche schon wieder ein paar Tage zurückliegt. Nachdem alles fertig ist und zum Trocknen an der Leine hängt starten wir in Richtung Stadtzentrum. Erster Stop ist die Shoppingmeile, wo ich mir eine Mütze kaufe. Danach geht es in die Kunstgalerie und die Galerie für moderne Kunst, wo wir ein paar Stunden verbringen. Zum Abschluss noch ein kleiner Spaziergang am Brisbane River entlang durch die Southbank. Zurück im Hostel kochen wir etwas und sitzen noch gemütlich auf der Dachterasse mit Blick auf das Stadtzentrum. Um halb Elf geht es dann ins Bett. Diese Nacht ohne Feueralarm.
- April:
Nachdem wir morgens aus unserem Hostel auschecken wollen wir uns erstmal um die Autoversicherung kümmern. Unser Auto ist zwar schon durch die Registierung versichert, aber wir haben noch keine Haftpflichtversicherung. Doch bei der Zweigstelle der Versicherung stellt sich dann heraus, dass wir keine Versicherung abschließen können, solange das Auto uns nicht gehört. Und das gehört immer noch Philipp und Lea. Also müssen wir das Ganze verschieben. Noch länger wollen wir aber trotzdem nicht in Brisbane bleiben also geht es noch am selben Tag in Richtung Norden. Erster Stopp ist Bribie Island eine große Sandinsel. Aber ohne Jeep war das dann doch recht unspektakulär, da wir nur den Ort auf der Insel gesehen haben. Dafür gehen wir dort noch einkaufen und machen uns ein paar Sandwiches am Strand. Daraufhin fahren wir weiter Richtung Norden. Als nächstes Ziel finden wir in unserem Lonely Planet die Glasshouse Mountains. Dort wird uns im Infocenter allerdings geraten erst am nächsten Tag loszulaufen, da es bald dunkel wird. Also suchen wir uns eine Parkplatz für die Nacht und verbringen die erste Nacht in unserem Auto.
- April:
Morgens geht es früh aus dem Bett. Das Wetter ist nicht wirklich besonders, trotzdem entschließen wir uns auf den Mount Ngungun hochzulaufen. Nach schon einer halben Stunde sind wir oben. Normalerweise kann man von hier die anderen Glasshouse Berge sehen, bis zur Küste und zurück nach Brisbane schauen. Uns erwartet allerdings nur eine graue Suppe. Nach dem Abstieg geht es mit dem Auto weiter nach Caloundra. Wir schauen uns in strömenden Regen ein bisschen das Städtchen an, das nichts wirklich besonderes ist, kaufen ein wenig ein und versuchen dann auf einem Parkplatz Mittagessen zu machen. Das dauert ewig und wird auch nicht richtig warm, da es extrem windig ist. Wir schauen etwas den Kitesurfern im Wasser zu und suchen danach nach einem Zeitvertreib bei dem Regenwetter, wobei wir einen Lasertag-Halle etwas nördlich von Caloundra finden. (Für alle, die nicht wissen was Lasertag ist: Man läuft mit Anzügen und einem Laser durch die Gegend und versucht die Anzüge von den Gegnern mit dem Laserstrahl zu treffen.) Wir warten noch etwas, da es am Abend ein Angebot gibt, bei dem wir es etwas günstiger bekommen. Die zweieinhalb Stunden Lasertag vergehen wie im Flug und schon bald sind wir auch schon auf dem Weg nach Noosa, wo wir die Nacht verbringen.




